Eine Brücke zwischen Strom- und Gasnetz

IMG_3378.jpgPower-to-Gas – die Zukunftstechnologie zur Umwandlung  von elektrischer Energie in Gas wird bisher erst in kleineren Anlagen im einstelligen Megawattbereich genutzt. Die Strom- und Gasnetzbetreiber Amprion und Open Grid Europe (OGE) wollen gemeinsam eine Anlage zur Umwandlung von Strom in speicherbares Gas mit einer Kapazität von 50 bis 100 MW testen. Diese Sektorenkopplung soll helfen, jahreszeitlich und wetterbedingte Erzeugungsschwankungen bei Solar und Windanlagen über das Gasnetz abzusichern.

Wetterbedingt erzeugen Solar- und Windanlagen unterschiedlich viel Strom. Daher wird Speicherung mit steigenden Anteil an erneuerbaren Energien immer relevanter. „Das Gasnetz kann Strom deutlich günstiger und in großen Mengen speichern als beispielsweise Batteriespeicher. Nur mit einer Brücke zwischen den Netzen werden wir es schaffen, 65 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in den Markt zu integrieren“, erläutert Stephan Kamphues, Geschäftsführer Vier Gas Transport GmbH, der Muttergesellschaft von OGE.

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Lokale Strommärkte – ein Missing Link ?

Dr. Stefan NießenTechnisch ist ein Stromsystem, in dem sich die Verbraucher an die Erzeugungssituation anpassen, inzwischen gut vorstellbar. Die Frage nach der Motivation der Teilnehmer ist hingegen noch offen. Warum sollte jemand auf Strom zeitweise verzichten, wenn er dafür keine Gegenleistung erhält? Tatsächlich gibt es in diesem Bereich für kleine Mengen noch keinen Markt mit Preisbildung. Das Unternehmen Siemens hat nun dieses Thema zum Bestandteil eines Forschungsprojektes gemacht. Nach ersten Einschätzung können lokale Strommärkte einige Vorteile bringen.

In der Online-Ausgabe www.ew-magazin.de ist dazu bereits eine Vorschau auf ein längeres Interview mit Dr. Stefan Nießen, Siemens, erschienen: https://www.ew-magazin.de/siemens-untersucht-vorteile-lokaler-strommaerkte/

Bildquelle: Siemens

 

 

Strom ohne Netz

 

campingdunkelEine autarke Energieversorgung ist aus unterschiedlichen Gründen verlockend. Neue Technologien wie im Bereich Schaltschränke ermöglichen neben der Erzeugung auch einen eigenen Netzbetrieb mit Speicherung und damit eine komplette netzunabhängige Eigenversorgung aus Photovoltaik rund um die Uhr aufzubauen. Dies ist nicht nur für die Elektrifizierung afrikanischer Dörfer eine gute Nachricht. Auch im vernetzten Europa steigt das Interesse an autarker Stromversorgung in den Bereichen Straßenbeleuchtung, Sicherheits- und Mobilfunktechnik, erläutert Rudy Müller, Phocos im Interview mit der Zeitschrift ew – Magazin für die Energiewirtschaft.

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Freiflächensolar lohnt sich

 

Foto © Bernd Lammel - Telef.: +49 (172) 311 4885 - DEU / Berlin / 2014 /

Erneuerbare Energien sind längst nicht mehr nur etwas für Idealisten. Auch für Ökonomen ist etwas dabei: Freiflächensolarkraftwerke könnten perspektivisch die günstigste und einfachste Art der Stromerzeugung werden. Die Anlagen sind innerhalb weniger Monate betriebsbereit und kommen schon heute an guten Standorten ohne staatliche Unterstützung im Markt zurecht. Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sind dabei die Größe der Anlage sowie die Finanzierungsbedingungen. Ein Boom der Solarkraftwerke ist unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen in Deutschland allerdings nicht zu erwarten. Im Interview mit der Zeitschrift „EW – Magazin für die Energiewirtschaft“ erläutert Karim Asali, Technischer Direktor Europa, First Solar GmbH, warum sich das Geschäft in Deutschland und Europa lohnt.

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Auktionsdesign für PV-Anlagen sollte verständlich sein

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Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollen die Fördersätze künftig über ein Auktionsverfahren festgelegt werden. Derzeit sind dazu unterschiedliche Ansätze in der Diskussion, die das Bundeswirtschaftministerium (BMWI) in einem Eckpunktepapier zusammengefasst hat. Als nächster Schritt wird die Ausgestaltung in Form einer Verordnung erwartet. Der vollständige Beitrag ist in der Zeitschrift ew – Magazin für die Energiewirtschaft, Heft 10, 2014 erschienen.

ew Magazin 10 | 2014.

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